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Episodentitel in Original: 奈落の真実に迫る桔梗の魂 (Naraku no Shinjitsu ni Semaru Kikyō no Tamashii)
Deutsche Übersetzung: Narakus wahre Gestalt, Kikyō's Seele wandert umher

IYFP-Titel: Was vor 50 Jahren wirklich geschah: Narakus wahre Gestalt
Deutsche Synchrotitel: Die Wahrheit kommt ans Licht / Ein hinterhältiges Lächeln

Kagome ist in ihrer Zeit und ziemlich schlecht gelaunt, denn Inu Yasha hat sie noch nicht geholt und das bekommt nun ihre Familie zu spüren.

Sota fragt Kagome danach, ob sie nicht mitspielen möchte, da sie ja im Mittelalter mit einem Schwert kämpft. Kagome verneint dies, sagt, dass der hirnlose Inuyasha derjenige mit dem Schwert ist, worauf Sota wiederum fragt warum er hirnlos ist. Sie sagt, dass er keine Ahnung von Frauengefühle hat und Inuyasha ihn gedrückt hat, daraufhin sagt Sota laut, dass Kagome den Hund geküsst hat, anschließend rennt Kagome weg.

Bevor sie zu ihrer Verabredung mit Hōjo geht, geht sie noch einmal in den Brunnen. Sie sagt daraufhin: „Glaub bloß nicht, dass ich auf dich warte! Ich hab nämlich eine Verabredung mit Hōjo!“, da er sie durch den Brunnen ja auch hören kann!

Shippō ist auf der Flucht vor den Wölfen in den Brunnen geflüchtet und als er sich den Kopf stößt, fällt er in Ohnmacht. Dabei fällt der Splitter auf den Boden des Brunnens und Kagome, die sich mittlerweile auf den Weg gemacht hat, spürt ihn und geht noch einmal zurück. Allerdings ärgert sie sich dann über sich selbst. Wie kann ein Splitter auch hierher gelangen?

Inu Yasha kämpft immernoch gegen Rōyakan und es steht nicht gerade gut um ihn. Kaede behauptet, sein Hauptproblem sei, dass Kagome nicht anwesend ist, denn ohne sie kann er seine volle Kraft nicht abrufen. Miroku sagt ihm, der Dämon ziehe seine Kraft aus einem Splitter und sie bräuchten Kagomes Hilfe um ihn ausfindig zu machen, doch Inu Yasha meint, Kagome werde diese gefährlichen Kämpfe nie wieder mit ansehen und kämpft weiter.

Kagome ist mit Hōjo Essen und denkt (natürlich!) über Inu nach und fragt sich, warum sie eigentlich auf ihn wartet. Er stört sie ja sowieso nur beim Lernen...Hōjo fällt ihre schlechte Laune auf und schließt daraus, dass sie wohl Rückenschmerzen habe. Da fällt Kagome im wahrsten Sinne des Wortes vom Hocker. („Sehe ich denn krank aus?“) Doch da fällt ihr Inu Yasha ein. Vielleicht konnten seine Wunden nicht richtig verheilen...am Ende ist er schon tot! Sie entscheidet, dass sie unbedingt zu ihm zurück muss und flüchtet vor Hōjo.


Zu Hause springt sie in den Brunnen und gräbt mit ihren Händen im Boden rum, denn sie spürt eindeutig einen Splitter! Der Splitter auf der anderen Seite fängt an zu Leuchten und plötzlich hat Kagome ihn in der Hand und kommt ins Mittelalter!^^ Dort fällt ihr Shippō um den Hals, doch die Wiedersehensfreude währt nur kurz, da die Wölfe an dem Baum, den Inu in den Brunnen gestopft hat, herunterklettern.


Inu Yasha hat plötzlich Kagomes Geruch in der Nase („Diesen Geruch würde ich überall wiedererkennen!“) und sofort wird er wieder stärker, doch anstatt die Sache zu Ende zu bringen, rennt er gleich in Richtung Kagome. Diese wird gerade von Shippō über die Lage aufgeklärt und gerade, als sie Wölfe zuschlagen wollen, zerrt Inu den Baum mitsamt den Wölfen aus dem Brunnen und stopft Rōyakan damit das Maul. Kagome kommt aus dem Brunnen und Inu Yasha „schwebt“ gerade förmlich in der Luft. In Zeitlupe kommt er auf dem Boden auf. Kagome macht ein paar Schritte auf ihn zu und als er sie anschreit, er habe ihr verboten, zurück zu kommen, rennt sie auch schon zu ihm und fällt ihm um den Hals! Sie sagt, dass sie sich Sorgen gemacht hat und dass sie ihn unbedingt wiedersehen musste und als sie einen ziemlich bestürzten und geschockten Inu Yasha vor sich sieht, fängt sie an zu weinen. („Soll das heißen, du würdest für mich nicht genau so empfinden?“) Als Inu Yasha ihr sagt, sie solle nicht traurig sein wegen ihm, schreit sie ihn allerdings an: “Wer sagt denn, ich sei traurig? Ich weine weil du mich so enttäuscht hast!“ Also streiten sie mal wieder, doch Shippō ist einfach nur froh, dass alles wieder so ist wie immer...


Naraku beobachtet sie und hält Kagome zunächst für Kikyō, doch da spürt Kagome mehrere Juwelensplitter und Inu Yasha jagt sofort los und...trifft auf Naraku! Als auch die anderen kommen, will er von ihm wissen, warum er ihm und Kikyō das angetan hat und als Kaede ihn wegen Onigumo anspricht, fängt er an zu erzählen: Onigumo hat seine Seele an tausende Dämonen verkauft und so wurde Naraku geboren. Da Kikyōs Kräfte damals nachließen, weil sie sich in einen Hanyō verliebte, gab es zu der Zeit sehr viele Dämonen. In Narakus Augen wurden Kikyō und Inu Yasha dafür bestraft, dass sie das Juwel für sich benutzen wollten. Um Kikyōs Herz, und damit das Juwel, mit Hass zu erfüllen, stahl er es von Kikyō in Inu Yashas Gestalt, danach ließ er Inu an einen Baum heften. Allerdings hatte er nicht damit gerechnet, dass das Vertrauen, das die beiden angeblich füreinander empfunden hatten, so leicht zerstört wurde und dass Kikyō, anstatt mit Hilfe des Juwels ihr Leben zu retten, starb, und das Juwel mit ins Grab nahm. Das war nicht sein Plan gewesen.



Inu Yasha ist außer sich vor Wut und fängt an zu kämpfen, kann aber nur seinen Pavianmantel aufschlitzen und nun ist Naraku nicht mehr maskiert. Naraku glaubt, Inu durch sein Miasma (Miasma: das Gift eines Dämons) zerstört zu haben, doch dieser kann sich mit Tessaiga schützen und erwischt Naraku auch fast, entblößt aber nur seinen Rücken und zum Vorschein kommt eine spinnenförmige Brandnarbe. Dann schafft es Naraku zu fliehen. Inu Yasha schreit ihm hinterher, er solle zurückkommen und kämpfen, doch natürlich ist das sinnlos...

Rōyakan fällt zu Boden und hält die Schmerzen im Kopf nicht aus. Kagome entfernt anschließend die Splitter und bedankt sich bei ihr.

Währenddessen sitzt der trauriger und niedergeschlagener Inu Yasha auf einem Baum und denkt über Kikyō nach. Kagome beobachtet ihn und als er sie bemerkt, schaut er sie an und sein Gesicht hellt sich sofort auf.

Zur gleichen Zeit sammelt eine junge Priesterin zusammen mit ein paar Kindern Heilpflanzen. Es ist die totgeglaubte Kikyō! Ein Mönch beobachtet sie und stellt fest, das sie kein Mensch sein kann. Als Kikyō ihn bemerkt, reicht er ihr eine Schriftrolle mit einem dämonenbannenden Spruch (Sutra), doch als sie diese berührt, geschieht nichts mit Kikyō, doch, wie der Mönch später bemerkt, ist der Bannspruch auf der Rolle verschwunden. Er ruft ihr noch nach, sie sei nicht von dieser Welt und sie solle dorthin zurück, wo sie hergekommen ist, doch sie ignoriert ihn. Im Dorf angekommen denkt Kikyō über Inu Yasha nach, den sie so hasst und gleichzeitig liebt, über ihren Sturz von der Klippe und wie sie diesen überlebte. Sie wünscht sich nur, in diesem Dorf leben zu können, die Frage ist nur, ob das möglich ist, denn sie ist eigentlich längst tot...


Inu und Co. kommen in ein großes Schloss um dort zu übernachten, denn die Prinzessin des Schlosses ist kürzlich gestorben, und in letzter Zeit werden immer öfter die Seelen toter Mädchen gestohlen. Also sollen sie nun die Seele der Hime beschützen.

Kagome und Inu Yasha sitzen in dem Zimmer mit der toten Prinzessin, während Miroku sich, wie Kagome sagt, um die andere Prinzessin kümmern möchte. (Inu Yasha:“ Jaa...klar!“) Miroku ist also auf dem Weg zu ihr und als Shippō fragt, was er vorhat, sagt er nur, er werde es ihm erzählen wenn er alt genug ist, um ein Gespräch unter Männern zu führen.^^

Kagome wird die Sache langsam unheimlich und sie drückt sich fest an Inu Yasha, der sofort rot wird. (In der deutschen Fassung sagt er: “Was tust du da Kagome?“) Kagome sagt, sie habe Angst („Und das ist alles?“) Daraufhin meint sie, er solle seine schmutzigen Gedanken für sich behalten und als er sagt, dass es ihr Fehler ist, wenn sie sich so an ihn drückt, weiß sie, dass sie Recht hatte.


Da taucht ein Dämon auf, (ein Shinidamachu „Seelenfänger“ weiß nicht wie mandas schreibt) der die Seele der Hime stehlen will, doch Inu Yasha macht ihn alle. Allerdings erscheinen draußen mehrere der Dämonen, die alle tote Seelen tragen und sie können ihnen nicht schnell genug folgen. Miroku taucht auch wieder auf, eine doch nicht so hübsche Prinzessin im Schlepptau. (Inu Yasha: „Na? Hat er schon wieder Ärger mit den Frauen?“ Shippō: „Er glaubt dass sie ein Dämon ist!“ Von wegen!)

Kikyō steht mitten in der Nacht auf und geht aus dem Dorf. Ein kleines Mädchen namens Sayo folgt ihr. Die geraubten Seelen werden zu Kikyō gebracht und der Mönch mit seinem Gehilfen taucht wieder auf. Er hat inzwischen festgestellt, dass diese Priesterin tot ist und ihren Körper mit Hilfe der toten Seelen am Leben erhält. Er möchte sie mit einem Zauberspruch ins Nirvana befördern und es taucht ein großer Drache auf, der Kikyō angreift. Sie kann ihn allerdings abwehren und tötet den Mönch. Mit seinen letzten Worten bezeichnet er ihr Schicksal als „tragisch“. Sein Gehilfe flüchtet und das Mädchen Sayo hat alles gesehen und hat nun Angst vor der Priesterin. So entschuldigt sich Kikyō bei ihr, sagt ihr Lebwohl und verschwindet.

Am nächsten Tag sitzen Inu Yasha und die anderen gelangweilt an einem Fluss. Kagome möchte die Seelen zurückholen, doch sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen zu suchen, Außerdem hat Inu Yasha keine Lust, es ist ja eh kein Juwelensplitter drin und er hat es auch echt satt, den Menschen dauernd zu helfen. Eines Tages wird er ein groooßer Dämon sein, warum sollte er seine Zeit damit vergeuden, Menschen zu helfen? Kagome muss darüber lächeln und nennt ihn „grundgütig“. Inu Yasha weiß jedoch nicht, wie sie jetzt darauf kommt. Sie sehen, dass ein Mann im Wasser treibt und Kagome schubbst ihn sofort ins Wasser, um ihn zu retten. („Warum denn immer ich?“ „Na weil du so grundgütig bist!“)

Es ist der Schüler des toten Mönches und er erschreckt sich vor Kagomes Gesicht, das so aussieht, wie das des Dämons, der seinen Meister getötet hat. Inu Yasha und Kagome denken sofort das gleiche: Kikyō. Doch wie hat sie den Sturz von der Klippe überlebt? Als der Mann bestätigt, der Dämon heiße Kikyō, stürmt Inu sofort alleine los. („Wenn du noch immer auf Erden wandelst...Kikyō...ich rette dich!“) Kagome ist ziemlich wütend auf Inu Yasha. Was verspricht er sich denn davon, wenn er Kikyō wieder hinterherjagt? Bald treffen sie erneut auf die Seelenfänger und als sie ihnen folgen, können Shippō und Miroku eine Barriere nicht durchbrechen, Kagome schon. Sie ist nun allein und als sie einen Hügel hinunterrutscht, sieht sie die schlafende Kikyō auf einem Baum, von lauter verlorenen Seelen umgeben...



Autor: Kagome in Love & Sebastian (Ergänzungen zum TV-Special)