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Episodentitel in Original: あさましき野盗 鬼蜘蛛の謎 (Asamashiki Yatō, Onigumo no Nazo)
Deutsche Übersetzung: Das Geheimnis des widerlichen Diebes Onigumo
Deutscher Synchrotitel: Das Geheimnis von Onigumo

Inu Yasha stößt einen Baumstamm in den Brunnen, um sicher zu gehen, dass Kagome nicht mehr zurück kann, doch ohne die Splitter kann sie das sowieso nicht. Shippō ist außer sich vor Wut über seine Entscheidung, Kagome weg zu schicken und Inu Yasha meint, wenn Kagome da ist, kann er nicht so kämpfen, wie er will. Miroku kennt allerdings den wirklichen Grund.


Sie überlegen, was nun zu tun ist, um Naraku zu finden und Inu Yasha ist ziemlich schlecht drauf. Miroku fragt sich, warum Naraku Inu Yasha und Kikyō damals getäuscht hat, obwohl sie sich nicht einmal kennen. Später gehen sie zu Kaede, die sich um Inu Yashas Verletzungen kümmert. Auch sie überlegt, warum Naraku sich nicht damals, nachdem er Kikyō tötete, nicht einfach das Juwel geschnappt hat, sondern Inu Yasha dazu brachte, das Juwel selbst zu stehlen und Kikyō, Inu an den Baum zu heften. Vielleicht wollte er Kikyōs Herz mit Hass erfüllen und es gab damals nur eine Person, die sich das wünschte.

Kagome ist in der Schule. Sie trägt nicht ihre Schuluniform, weil diese noch voll mit Inu Yashas Blut ist und sie kann sich nicht konzentrieren, da sie sich Sorgen um ihn macht. Hat er sie vielleicht nur umarmt, um an ihre Splitter ranzukommen? („Das wird er mir büßen, der Sack!“) Den letzten Satz hat sie laut ausgesprochen und so wird sie aus dem Klassenzimmer geworfen. Dabei überlegt sie, ob er eigentlich als Typ zählt, denn er wäre der erste, der sie so umarmt hat und er ist ja immerhin ein halber Mensch!


Kaede führt Inu Yasha und Miroku zu der Höhle Onigumos, einem Verbrecher, den Kikyō einst beherbergte. Er war durch Verbrennungen bewegungsunfähig und einmal sagte er vor Kaede, die damals noch ein kleines Kind war, dass er Kikyō nur einmal verängstigt oder besorgt sehen möchte. Kurz darauf fand sie seine Höhle vollkommen ausgebrannt.

Obwohl er ein Mensch war, spüren sie in der Höhle den Geist eines Dämons, doch sie wissen nicht, was das zu bedeuten hat.

Shippō trauert immernoch um Kagome, als er von dem riesigen Dämon Rōyakan und mehreren dreiäugigen Wölfen angegriffen wird, die wohl hinter Inu Yasha her sind. Er flüchtet zu Inu Yasha und dieser rettet ihn natürlich, doch seine Wunden platzen wieder auf und er kann nicht viel tun. Miroku saugt die Wölfe ein, doch aus Rōyakans Rachen kommen immer mehr. Als Miroku jedoch fast ihn selbst einsaugt, haut er ab. Naraku schaut aus sicherer Entfernung zu. Er hat dem Dämon einen Splitter eingesetzt und kontrolliert ihn.


Inu Yasha geht es immer schlechter („Mir verschwimmt alles vor meinen Augen“)

Als Miroku sagt, er spüre Narakus Anwesenheit, springt er gleich auf und will sich ihm stellen, doch da bricht er zusammen.

Kagome hat gerade Sport und fragt sich, warum Inu sie nicht holen kommt. Da fragt Hōjo sie, ob sie nicht mit ihm am Samstag ausgehen will und als sie zögert, nehmen ihre Freundinnen sie bei seite und stellen fest, sie liebe wohl schon einen anderen. Daraufhin denkt Kagome gleich an Inu Yasha. (Eine von ihren Feundinnen:“ Aha! Du liebst ihn aber er liebt dich nicht!“) Da reißt Kagome der Geduldsfaden. („Wer könnte sich schon in so einen egoistischen, brutalen Kerl verlieben?“) Als Hōjo sich fragt, wen sie damit meint, marschiert sie auf ihn zu und willigt in die Verabredung ein. Zu Hause fragt sie sich, wie es Inu wohl geht...(„Er wird sich wohl erholen!“)

Inu Yasha liegt gefesselt in einer Hütte mit Shippō und tritt pausenlos gegen die Tür, die mit Bannsprüchen versiegelt ist. Es ist Mirokus und Kaedes Werk, die hoffen, er würde sich erholen, doch dem ist nicht so. Shippō nimmt Kagomes Gestalt an und fragt Inu, ob er sich zu ihm legen kann...daraufhin tritt Inu Yasha nun auf Shippō ein. Der Mönch und die Hexe, wie Inu sie nennt, kommen herein und kümmern sich um seine Wunden. Miroku meint, Naraku sei gefährlich und es sei wichtig, dass er sich erst vollständig erholt, bevor er gegen ihn kämpft. Davon will er nichts wissen und so trampelt Miroku auf Inu Yashas Rücken herum. („ HINLEGEN, AUSRUHEN, SCHLAFEN! Wie oft soll ich das denn noch sagen?“)


Sie verlassen die Hütte und Inu Yasha legt sich (endlich) schlafen. Shippō fragt ihn, ob Kagome sie denn überhaupt vermisse. („Und deshalb weckst du mich? Vergiss Kagome. Die ist Vergangenheit, ich meine Zukunft.“) Doch bei sich denkt er, es sei die Hauptsache, dass sie gesund ist und lebt. ("Ich möchte nicht, dass noch mehr Fraue sterben")

Langsam wird es Morgen und Naraku hat Rōyakan einen weiteren Splitter eingesetzt, der ihn noch mächtiger macht. Er durchbricht die Barriere und befreit damit Inu Yasha, der sich sofort in den Kampf stürzt, doch er ist noch zu schwer verletzt und hat keine Chance gegen ihn. Er verliert die Juwelensplitter und als Shippō sie sich schnappt, wird er verfolgt und rennt in Richtung Brunnen...

Autor: Kagome in Love